Sonne gibt uns Kraft, fördert unsere Vitalität und sorgt für unser seelisches Wohlbefinden.
Nur wenige Sonnenstrahlen (ca. 10 Minuten) reichen aus, um uns mit dem lebensnotwendigen Vitamin D zu versorgen.
Doch Sonne hat auch ihre Schattenseiten:
Besonders Kinder halten sich gerne und lange im Freien auf. Dabei wird der Sonnenschutz häufig vernachlässigt und die Haut durch die UV-Strahlung gefährdet. Besonders für Kinder ist zu viel Sonne gefährlich. Ihre Haut ist noch sehr empfindlich und nicht an Sonne gewöhnt. Der Eigenschutz der Haut bildet sich erst nach und nach aus. Die Folge ungeschützten Sonnenbadens können sehr schmerzhafte Sonnenbrände sein und jeder noch so kleine Sonnenbrand in der Kindheit erhöht das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken, denn die Haut vergisst nichts.
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» 1. Sonnenschutz Außen
» 1.1 Sonnensegel
» 1.2 Markisen
» 2. Sonnenschutz an Gebäuden
» 3. Bist Du fit für die Sonne? - unsere Checkliste
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1. Sonnenschutz Außen
Sonnenschutz wird nicht nur über dem Sandkästen im Kindergarten und Pausenhof in der Schule benötigt.
Durch die immer stärker werden Sonnenbelastung werden: kommen Sonnensegel und Markisen immer breiter zum Einsatz.
1.1 Sonnensegel - Kriterien bei der Auswahl
- minimaler Starahlungsdurchgang bei maximaler Belüftung
Hier sollte der Starahlungsdurchgang Werte um die 30% nicht überschreiten.
Das verwendete Gewebe sollte gut luftdurchlässig sein, damit unter dem Sonnensegel kein Hitzestau entsteht kann.
Andererseits sollte sich bei Regenfällen kein Wasser auf dem Sonensegel ansammeln - wegen hoher statischer Belastung.
Sonnensegel sind keine Überdachungen bei Regen!
- die Strahlungsreflexion sollte möglichst hoch sein
Gute Werte für ein helles Gewebe liegen hier bei ca. 50% bis 60%.
Naturgemäß sind diese Werte bei dunkleren Sonnensegeln niederiger.
Insbesondere bei sehr großen Sonnensegeln ist von "markanten" Farben (rot, grün) eher abzuraten - es sein denn der Gesamteindruck der Anlage mit Gebäude ist dadurch stimmig.
Aber Vorsicht: große Flächen wirken auch groß (stark)!
- stabiles Gewebe, belastbare Aufhängepunkte
Das Gewebe eines Schattensegels muss formastabil sein - dauf sich als keineswegs "verziehen".
Das hätte zu Folge, dass keine ausreichende Spannung gegeben wäre.
Hier haben sich in Kuststoff getränkte textile Stoffe (Netzgewebe) in der Praxis sehr bewährt.
- wartungsfreundliches Gewebe
Sonnensegel sollten spätestens im Herbst abgenommen werden.
Ein qualitativ hochwertiges Netzgewebe ist stark Schmutzabweisend,
jedoch kommt mann nicht umher ab und zu es zu reinigen.
Hier sollte das Netzgewebe sollte zumindest mit Wasser und Seife
abwaschbar sein!
- stabile Pfosten
Eine ausreichende Anzahl der Pfosten in ausreichender Dimensionierung ist für die Statik von entscheidener Bedeutung.
Je nach der Lage der Einrichtung (Schule, Kindergarten,...) können leicht bis zu sehr starken Winden auftreten.
Der Durchmesser der Pfosten steht natürlich im direkten Zusammenhang mit derenAnzahl und der Fläche des Sonnensegels.
Ebenfalls müssen die Fundamente der Pfosten statische Mindestanforderungen erfüllen.
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1.2 Markisen - freistehend
Markisen, die frei über der zu beschattenden Stelle (Sandkasten, Terasse) aufgestellt werden weisen sehr unterschiedliche Qualitäten auf.
Der große Vorteil der freistehenden Markise ist: es gibt hier i. d. R. nur zwei Pfosten.
Nach der Benutzung wird das Sonnensegel hereingefahren - es lädt dann keine ungebetenen Besucher (am Abend) ein.
Durch die beiden Sonnensegel-Hälften (die auch nur zum Teil heruasgefahren werden können) kann der Schatten je nach Bedarf exakt "gesteuert" werden.
2. Sonnenschutz an Gebäuden
Sonnenschutz wird nicht nur über dem Sandkästen im Kindergarten und Pausenhof in der Schule benötigt.
Durch die immer stärker werden Sonnenbelastung werden: kommen Sonnensegel und Markisen immer breiter zum Einsatz.
3. Bist Du fit für die Sonne? - unsere Checkliste
Sonne genießen?
Ja - aber ein vernünftiger Umgang mit der Sonne ist geboten. Grundsätzlich sollten folgende
Sonnenschutzmaßnahmen bei Kindern angewandt werden:
1. Damit sich die Haut langsam an die Sonne gewöhnen
kann, sollten sich die Kinder in den ersten
Sonnentagen im Schatten aufhalten.
2. Bei der Planung des Tagesablaufs immer die
Sonneneinstrahlung berücksichtigen.
3. Die pralle Mittagssonne (11.00 bis 15.00 Uhr)
auf jeden Fall meiden.
4. Der Außenbereich sollte so gestaltet sein,
dass sich die Kinder jederzeit in den
Schatten zurückziehen können.
5. Die Kinder sollten niemals ungeschützt
in die Sonne gehen.
6. Wichtig ist sonnendichte Kleidung, vor
allem eine Kopfbedeckung
7. Alle freien Körperstellen, z.B. das Gesicht
mit einem Sonnenschutzmittel mit
hohem LSF (mindestens 25) eincremen.
8. Das Sonnenschutzmittel ca. 30 Minuten
vor dem Aufenthalt im Freien auftragen.
9. Darauf achten, dass die Kinder viel
Trinken.
(Alle Angaben ohne Gewähr - siehe auch unsere » AGB)
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