Die 7 goldenen Regeln
Goldtaler
Die sieben goldenen Regeln bei der Planung einer Kletterwand
I.
Organisatorisches klären: Wer und wie soll und darf die Wand benutzen? Die damit verbundene Frage: eine Indoor Kletterwand (mit Sicherungsseilen, Seilbremse?,...) oder auf dem Hof (hier kann möglicherweise jedermann auch ohne Aufsicht dran)? Nachfolgend sollte es eine Indoor-Kletterwand werden - sonst siehe Punkt VII. Wie sollen die Benutzungszeiten geregelt werden (Schlüssel?). Kann vielleicht Öffentlichkeitsarbeit zum Geldsegen verhelfen? Denkbar sind Kletterkurse, Kindergeburtstage mit Betreuung, Kurse für Firmenmanager - Angestellter sichert(?) Chef.
Ist vielleicht Sponsoring möglich? (machen die Profis ja auch).
II.
Der Blick auf die Fläche und in’s Portomonnaie: Wieviel Fläche steht zur Verfügung und was darf es kosten? Oft ist eine mehrstufige Planung (Wandflächen frei lassen) mit qualitativ guten Griffen besser als “alles preiswert” zuzubauen. Bedenke: Folgekosten bei schlechtem Material.
III.
Das hat Folgen (besser Folgekosten): Eine Kletterwand braucht Pflege. Die Griffe müssen regelmäßig gereinigt werden; auch Seile und Sicherungszubehör wie Karabinerhaken, Schlingen, etc. verschleißen.
IV.
Sicherheit klettert vor: Ist die Statik bereits im Preis der Anlage Inbergiffen? Welche Unterlagen bzgl. des vorhandenen Gebäudes können dem Kletterwand-Bauer zur Verfügung gestellt werden? Ggf. Architekten fragen. Ist eine Situation zu unsicher und gleichzeitig die Kletterwand zu kompliziert kann eine TÜV-Einzelabnahme sinnvoll sein (ist leider nicht billig!).
V.
Wo gibt’s das sonst noch: Nach Referenzen fragen. Vielleicht können bereits gewonnene Erfahrungen weitergegeben werden. Kontakt aufnehmen und gleich nach dem Ablauf fragen. Wie wird die Kletterwand am besten genutzt? Welche Folgekosten sind im Nachhinein entstanden? Wer nutzt die Kletteranlage am meisten?
Wie wurde die Anlage in den Unterricht integriert? Künftige Verbindungen aufbauen - vielleicht trifft man sich ja mal später zu einem kleinem Kletterwettbewerb?
VI.
In die Zukunft schauen: Wie oft sollen künftig die Kletterrouten verändert werden? Sind Schulungen sinnvoll oder sogar vorgeschrieben? Bietet der Kletterwand-Erbauer auch zusätzlich einen erweiterten Service an: Sicherheitstraining, Griffreinigung, neue Routen montieren,... Beim Anbieter erfragen und ihn damit gleich testen. Denn: es gibt viele Firmen, die Kletterwände bauen wollen und/oder können...
VII.
Tun was man kann: sonst den machen lassen, der es kann. Auch hier die wichtigste Regel!
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